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Samstag, 10. Juni 2017

DTU begrüßt IOC-Entscheidung zur Triathlon-Mixed-Staffel Präsident Prof. Engelhardt: „Haben der Welt gezeigt, wie attraktiv dieses Format ist“

Die Deutsche Triathlon Union (DTU) begrüßt die Aufnahme der gemischten Team-Staffel als neues Rennformat bei Olympia in Tokio 2020 und schließt sich den Glückwünschen an das Lobby-Team der International Triathlon Union (ITU) um Marisol Casado und Thomas Bach in seiner Funktion als Präsident des International Olympic Commitee IOC an.
"Die Deutsche Triathlon Union (DTU) begrüßt die gestrige Entscheidung des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), die Mixed-Staffel als zusätzliche Medaillenentscheidung in das Programm der Olympischen Spiele in Tokio 2020 aufzunehmen. „Wir sind überaus erfreut über die Entscheidung des IOC, insbesondere da wir bei diesem Event in den vergangenen Jahren einige internationale Erfolge feiern konnten“, erklärt DTU-Präsident Prof. Dr. Martin Engelhardt in einem ersten Statement. Die Mixed-Staffel der DTU wurde 2013 in Hamburg Weltmeister und gewann im vergangenen Jahr an der Alster vor Zehntausenden Zuschauern die Bronzemedaille.

Jonathan Zipf, Gregor Buchholz, Hanna Philippin und Laura Lindemann (von links) zählten in Hamburg zu den erfolgreichen Mitgliedern der gemischten Staffel, den Mixed Team Relays der DTU. Photo: DTU/Jo Kleindl

Olympische Chance für den Nachwuchs
„Wir sind auch ein stückweit stolz, denn durch die erfolgreiche Durchführung der Mixed-Team-Weltmeisterschaften in Hamburg haben wir der Welt in den vergangenen Jahren gezeigt, was für ein aufregendes und attraktives Event dieser Wettbewerb ist“, so Engelhardt weiter. „Die Entscheidung des IOC gibt auch unserem im Leistungssportbereich eingeschlagenen Weg, nämlich auf den Nachwuchs zu setzen, einen weiteren Schub. Die kurzen Distanzen kommen den jüngeren Athleten entgegen. Mit der Mixed-Staffel gibt es nun einen Grund mehr, sich auf Tokio vorzubereiten und dort vielleicht sogar um Medaillen mitkämpfen zu können.“

Engelhardt dankt IOC-Präsident Bach und ITU-Präsidentin Casado
„Wir möchten dem IOC und insbesondere seinem Präsidenten, Dr. Thomas Bach, danken, der seit vielen Jahren ein großer Unterstützer des Triathlonsports ist und in den 1990er Jahren maßgeblich daran beteiligt war, dass Triathlon überhaupt olympisch wurde“ sagte Engelhardt. „Aber auch die Präsidentin der Internationalen Triathlon Union (ITU), Marisol Casado, und ihr Team sollen nicht unerwähnt bleiben, die in den vergangenen Wochen und Monaten unermüdlich für die Aufnahme der Mixed-Team-Staffel in das olympische Programm gekämpft haben.“

Die Mixed-Team-Staffel mit je zwei Damen und Herren wird in Tokio eine von drei Triathlon-Medaillenentscheidungen. Ausgetragen werden die Olympischen Spielen vom 24. Juli bis zum 9. August 2020." [1]

  1. Pressemeldung DTU

Sonntag, 17. Juli 2016

WM-Bronze für deutsches Mixed-Team in Hamburg DTU-Cheftrainer Ebli: „Den Traum von einer Medaille erfüllt“

Das Quartett der Deutschen Triathlon Union hat sich bei der Weltmeisterschaft im Mixed Team Relay (4 Mal 300 Meter Schwimmen, 6,6 Kilometer Radfahren und 1,6 Kilometer Laufen) in Hamburg die Bronzemedaille erkämpft. Laura Lindemann (Potsdam), Jonathan Zipf, Hanna Philippin (beide Saarbrücken) und Gregor Buchholz holten nach einem spektakulären Zielsprint die zweite WM-Medaille für Deutschland nach dem Titel 2013. Gold ging bei der vierten Auflage erstmals an die USA (1:20:29 Std.). Australien gewann zeitgleich mit dem DTU-Team (1:20:58 Std.) Silber.
 Laura Lindemann (Potsdam), Jonathan Zipf, Hanna Philippin (beide Saarbrücken) und Gregor Buchholz holten nach einem spektakulären Zielsprint die zweite WM-Medaille für Deutschland nach dem Titel 2013. Photo: DTU/Jo Kleindl

Lindemann und Zipf erneut stark
Startathletin Lindemann erwischte nach ihrem starken Einzelrennen am Vortag auch im Teamsprint einen exzellenten Tag. Sowohl beim Schwimmen, als auch auf dem Rad mischte die 20-Jährige an der Spitze des Klassements mit. Erst beim Laufen konnten sich die Teams aus den USA (Gwen Jorgensen) und Frankreich (Cassandre Beaugrand) etwas absetzen. Doch Lindemann übergab nach 20:16 Minuten als Dritte an ihren Teamkollegen Jonathan Zipf. „Am Ende war ich ziemlich platt“, erklärte die zweifache Juniorenweltmeisterin im Ziel. Dennoch sei sie mit ihrem Rennen sehr zufrieden. Auch Zipf knüpfte danach an seine Leistung aus dem Einzelrennen an. Eine kleine Unaufmerksamkeit beim ersten Wechsel kostete in ihn zwar einige Sekunden, doch er hielt das DTU-Team im Medaillenrennen und schickte Hanna Philippin, die dritte deutsche Athletin, als Fünfte in die Alster. „Das war ein ärgerlicher Fehler“, so Zipf im Nachhinein selbstkritisch. Er benötigte für seinen Super-Sprint 19:52 Minuten.

Philippin und Buchholz mit großem Kampfgeist
Mit großem Team- und Kampfgeist schloss Philippin schon beim Schwimmen die Lücke zu den enteilten Teams aus Südafrika, Russland und Frankreich. Auf dem Rad konnten oder wollten ihre Konkurrentinnen nicht helfen, sodass die Saarbrückerin viel Führungsarbeit leistete. Umso höher ist ihre folgende Laufleistung einzuordnen. Denn nur das enteilte US-Team und Südafrika schickten vor den Deutschen ihre vierten und letzten Athleten ins Rennen. „Leider musste ich beim Radfahren mein Ding allein durchziehen“, konstatierte Philippin (21:19 Minuten). „Ich hätte nicht gedacht, dass es danach beim Laufen noch so gut geht.“ Für Deutschland machte sich Gregor Buchholz auf den Weg, die ersehnte WM-Medaille zu erkämpfen. Und der Wiesbadener erreichte beim Radfahren eine 6er Gruppe, die auch geschlossen zum zweiten Wechsel kam. Auf der nur 1,6 Kilometer langen Laufstrecke attackierte Buchholz dann 200 Meter vor dem Ziel als Erster. Den Konter von Ryan Bailie konnte er zwar nicht parieren, doch angetrieben von den tausenden Zuschauern auf dem Rathausmarkt fightete er aufopferungsvoll und gewann Bronze. „Ich bin wirklich froh über unser Rennen. Das Team hat heute Bronze gewonnen und nicht Silber verloren“, jubelte Gregor Buchholz nach seinem fulminanten Zielsprint. Zufriedene Mienen gab es auch im DTU-Trainerstab. „Wir haben im Vorfeld von einer Medaille geträumt und dieser Traum ist in Erfüllung gegangen“, sagte DTU-Cheftrainer Ralf Ebli. (Pressemiteilung DTU)

Freitag, 6. September 2013

Video: Deutsche Meisterschaften Triathlon-Sprint und Finale der Triathlon-Bundesliga in Hannover

Die Deutsche Triathlonliga 2013, die höchste nationale Spiel- und Rennklasse der Deutschen Triathlon Union (DTU) ist beendet. Dominierender Gesamtsieger war das Team aus Buschhütten, das in den letzten 5 Jahren einen kometenhaften Aufstieg erfahren hatte. Die Ursachen, liegen wie bei dem selbst organisierten Triathlon in Buschhütten in akribischer und auf das Detail achtende Arbeit, gelungener Sponsorenakquise und erfolgreicher Delegation der Aufgaben. Die Meßlatte wurde aus Buschhütten hoch angelegt und die anderen Teams müssen sich diesem neuen - sportlich durchaus erdrückenden - Standard pragmatisch annähern, wenn sie eine echte Chance auf den Titel haben wollen. Kleine Vereine werden auch weiterhin Probleme haben, über Jahre aufgebaute Talente in den eigenen Teams zu halten, wenn sie das Anschlußwachstum nicht realisieren. Wie schon vor Jahren prognostiziert, das EJOT Team Buschhütten ist der FC Bayern des Triathlons, mit allen positiven und negativen Auswirkungen auf Spannung und Konkurrenzfähigkeit der Liga.




Die Titel der Deutschen Meister im Sprint-Triathlon sicherten sich erstmalig Anne Haug und Jonathan Zipf. Auf dem Podium folgen Rebecca Robisch und Hanna Philippin bei den Damen, sowie Franz Löschke und Gregor Buchholz bei den Herren. Haug verletzte sich dabei leicht am Fuß und wird hoffentlich vor dem Grand Final der World Championship Series ausreichend ausgeheilt sein, um sich vor dem extrem stark einzuschätzenden Wettbewerb, bestehend aus Gwen Jorgenson, Non Standford und Jodie Stimpson auf dem Podium platzieren zu können.

Sonntag, 16. Juni 2013

Gold und Bronze in den Teamwettbewerben der Triathlon-EM für Deutschland: „Das war ein ganz cooles Rennen von uns“

Ein besserer Abschluss der Eliterennen bei der Triathlon-Europameisterschaft in Alanya war nicht möglich: Gold für das deutsche Quartett im Teamwettbewerb vor Russland und Italien. Anja Knapp (Dettingen), Jonathan Zipf, Rebecca Robisch (beide Saarbrücken) und Sebastian Rank (Rostock) jubelten im Ziel ausgelassen und bescherten sich und der Deutschen Triathlon Union somit ein weiteres tolles Resultat bei den europäischen Titelkämpfen. Mit einer Medaille hatte der dritte und letzte Wettkampftag auch schon prima begonnen: Die Staffel der Junioren mit Laura Lindemann (Potsdam), Jonas Breinlinger (Saarbrücken), Laura Sprißler (Freiburg) und Lasse Priester (Quickborn) erreichte ebenfalls das Podium und sicherte sich Bronze hinter Großbritannien und Frankreich.


Video: ITU Media

„Das war ein ganz cooles Rennen von uns“, fasste Jonathan Zipf die Teamstimmung prägnant zusammen. „Und Ranki am Schluss war brutal“, ergänzte er mit Blick auf Schlussschwimmer, - radler und –läufer Sebastian Rank, der sich ganz besonders freute, nach einem etwas verkorksten Einzelrennen noch einmal starten zu dürfen. „Dank an die Teamleitung. Ich wollte mir und den anderen beweisen, dass ich nicht so schlecht drauf bin, und das hat geklappt“, strahle er vor allem mit den drei weiteren Europameistern um die Wette. „Das ganze war eine tolle Teamleistung, wir waren gleich dabei, haben gut gewechselt, alles topp“, kommentierten auch Knapp und Robisch den Sieg überglücklich.
Das Elite-Team hat es bis ganz nach oben auf das Podium geschafft (v.l.): Sebastian Rank, Rebecca Robisch, Anja Knapp, Jonathan Zipf. Photo: DTU

Auf dem Programm für die Staffelteilnehmer standen jeweils 300 Meter Schwimmen, sechs Rad- und zwei Laufkilometer. Das DTU-Trainerteam hatte die Besetzung Knapp, Zipf, Robisch und Rank ins Rennen der Elite geschickt. Der Einzel-Vierte Maximilian Schwetz musste wegen wund gelaufener Füße passen.

Den Anfang machte Anja Knapp, die nach gutem Schwimmen etwas an Zeit verlor und somit hinter einer Vierer-Spitzengruppe, bestehend aus den Niederländern, den Franzosen, den Ungarn und den Ukrainern, auf Jonathan Zipf wechselte. „Ich habe mich das ganze Wochenende nicht so frisch gefühlt, so dass ich gesehen habe, den Rückstand so kurz wie möglich zu halten“, so Knapp. Aus dem Führungsquartett wurde ein Trio, dass die deutsche Staffel mit drei weiteren Konkurrenten hartnäckig und erfolgreich verfolgte. „Anja hat so übergeben, dass wir die Lücke schnell schließen konnten“, sagte der zweite aus dem deutschen Quartett im Ziel.

Rebecca Robisch absolvierte ihren Part entsprechend zunächst gemeinsam mit fünf Staffeln in der Führung, von denen allerdings Frankreich und die Ukraine sowie eines von zwei russischen Teams noch eine Zeitstrafe absitzen mussten. Beim letzten Wechsel hatte Robisch sich dann aber mit Italien etwas absetzen können, so dass Sebastian Rank als Mitführender sein Rennen aufnehmen konnte. „Ich bin gerannt wie der Wind“, resümierte sie augenzwinkernd. Schnell gesellte sich die in Schlagdistanz verbliebene russische Staffel zu diesem Duo und auf die finalen zwei Laufkilometer ging Rank mit seinen zwei Konkurrenten Davide Uccellari und Alexander Bruykhankov mit einem Vorsprung von 20 Sekunden auf die Franzosen an vierter Position. Schon gestern mit guter Laufleistung im Einzel sorgte er dann für den bestmöglichen Abschluss der Eliterennen bei der EM: Gold für das DTU-Team. „Da war auch ein bisschen Wut im Bauch mit im Spiel“, erklärte der neue Europameister.

„Insgesamt war dieser tolle Triumph Ausdruck des Teamspirits hier in Alanya“, hatte auch Cheftrainer Ralf Ebli verständlicherweise lobende Worte für seine Athleten. „Die gemeinsamen Tage und auch das Rennen selbst zeigen, dass wir eine Mannschaft sind. Riesenlob an die vier, an das Junioren-Quartett und auch an die anderen Teammitglieder.“

Junioren sorgen bislang für die deutschen Medaillen – auch im Team

Somit überstrahlten die „Großen“ sogar noch die Superleistung des Juniorenteams, das auf Platz drei ins Ziel lief. Dieses bildeten Silbermedailengewinnerin Laura Lindemann, Jonas Breinlinger, Laura Sprißler und Lasse Priester. Zwei Runden lang lieferten sich die DTU-Junioren einen Kampf mit den Franzosen und den Norwegern, dann griffen die britischen Einzelmedaillengewinner und auch die Italiener ebenfalls in das vordere Geschehen ein.
Bronze für die Junioren der DTU (v.l.): Lasse Priester, Laura Lindemann, Laura Sprißler, Jonas Breinlinger. Photo: DTU

Nachdem Lindemann gemeinsam mit Norwegen als Zweite hinter den Franzosen wechselte, hielt Breinlinger diese Position zunächst. Laura Sprißler griff auf dem Rad beherzt an, konnte den „Staffelstab“ nach dem Laufen letztlich als Dritte an Lasse Priester übergeben. Dieser musste dann die Briten ziehen lassen, rang mit Frankreich aber um die Medaillen und sicherte einen tollen Bronzeplatz.

„Ein großes Lob an die vier“, zollte Nachwuchs-Bundestrainer Thomas Möller seinen Schützlingen höchsten Respekt. „Wir sind hochzufrieden über diesen dritten Rang“, so Möller, der die Briten und das französische Team im Vorfeld als haushohe Favoriten angesehen hatte. „Alle vier haben unsere taktischen Überlegungen toll umgesetzt und die Marschroute ist prima aufgegangen.“

Samstag, 15. Juni 2013

Überraschungscoup bei der EM: Maximilian Schwetz wird Vierter bei der Triathlon-EM in Alanya „Eine herausragende Leistung und eine tolle Überraschung“

Mit einer couragierten und tollen Leistung stürmte Maximilian Schwetz (Erlangen) mit einer Zeit von 1:42:42 Stunden auf Platz vier bei den Triathlon-Europameisterschaften in Alanya. Dem jungen DTU-Starter fehlten nur wenige Sekunden zum Podiumsplatz, den ihm der Spanier Mario Mola durch eine fantastische Laufzeit noch kurz vor dem Ziel entreißen konnte (1:42:22 Stunden). Neuer Europameister ist der Russe Ivan Vasiliev (1:42:09 Stunden), Silber holte sieben Sekunden dahinter Allesandro Fabian aus Italien. Die weiteren DTU-Athleten errangen Platz 15 durch Jonathan Zipf (Saarbrücken), Rang 22 durch Sebastian Rank (Rostock), Rang 25 durch Stefan Zachäus (Saarbrücken) und Rang 33 durch Justus Nieschlag (Lehrte).
Überraschungscoup für Maximilian Schwetz - nur knapp am Podium vorbei. Photo: DTU - Armin Schirmaier
„Das war eine herausragende Leistung und eine tolle Überraschung durch Max“, war Bundestrainer Dan Lorang voller Freude. „Da schmerzt es selbst kaum, dass er knapp das Podium verpasst hat.“ Auch Schwetz selbst hielt sich nicht lange mit den Gedanken an Platz drei auf. „Wahnsinn, ich bin überglücklich über diesen Rennverlauf und meine Platzierung.“

Wie erhofft stiegen nach dem Schwimmen die schnellen Schwimmer Schwetz und Zachäus in der Spitzengruppe aus dem Wasser: nur 30 Sekunden dahinter Zipf und Nieschlag, mit rund 50 Sekunden Rückstand Rank. Da sich die erste Gruppe einig war, Topläufer wie Mario Mola (ESP) nicht herankommen zu lassen, arbeitete sie zusammen, so dass der Vorsprung von Radrunde zu Radrunde wuchs. Entsprechend schwer hatten es in der Verfolgung Zipf und Nieschlag in Gruppe zwei sowie Rank in Gruppe drei. Unter anderem die Mitfavoriten Vasiliev und Fabian sorgten für ein enorm hohes Tempo.

So stiegen denn auch letztlich acht Athleten 1:30 Minuten vor den ersten Verfolgern vom Rad, darunter Schwetz und Zachäus. Nach einer Laufrunde hatte sich das Feld etwas sortiert: vornj Vasiliev, dahinter Fabian, Schwetz und Vincent Luis (FRA). Aus der zweiten Gruppe stürmte vor allem Mola nach vorne, Zipf suchte nach langer Verletzungspause sein eigenes Tempo, Nieschlag verlor  - nach einer Erkältung in den letzten zwei Wochen – schnell Zeit und Rank war leider nach Disziplin zwei recht weit abgeschlagen.

Sein Herz in beide Hände nahm indes Maximilian Schwetz und lief von Beginn an um die Medaillenplätze. Erst Vasiliev, dann Fabian setzten sich zwar etwas ab, aber auf Rang drei hielt sich der Erlanger lange in bester Position, bis in wenige Kilometer vor dem Ziel der famos laufende Mola noch abfing. Ohne echte Enttäuschung eine tolle Leistung von Schwetz.

Auch Jonathan Zipf konnte mit seiner Platzierung im ersten Wettkampf über eine Olympische Distanz seit knapp einem Jahr glücklich sein. Sebastian Rank hatte im Schwimmen den Anschluss verpasst, eine ordentliche Laufleistung bedeutete Platz 22, Stefan Zachäus konnte nach zwei guten Disziplinen im Laufen nicht mehr zusetzen und Justus Nieschlag hatte noch mit den Folgen einer Infektion zu kämpfen.

„Johnny war im Schwimmen ein paar Sekunden hinten dran und hat die Gruppe verpasst. Nach der langen Pause, war das aber in Ordnung. Justus hatte im Laufen seine Erkrankung zu spüren bekommen und Sebastian und Stefan haben gekämpft“, kommentierte Lorang die weiteren Ergebnisse.

Die Leistung von „Max“ Schwetz lässt die Trainer aber zunächst einmal zufrieden darüber nachdenken, welche Sportler am morgigen Sonntag für die Team-Wettbewerbe bei der Elite und bei den Junioren nominiert werden.

Ordentliche Ergebnisse bei den Junioren
Die Junioren der Deutschen Triathlon Union reihten sich letztlich in die bislang guten Resultate der deutschen Triathleten bei der Europameisterschaft in Alanya ein. Lasse Priester (Quickborn) landete als Bester nach 53:29 Minuten auf Rang neun, Jonas Breinlinger (Saarbrücken, 53:57 Minuten) wurde 16., Uli Hagman (Freiburg, 54:04 Minuten) folgte auf Rang 18, und bei seinem Debüt mit großem Pech bei einem Massensturz auf dem Rad war der A-Jugendliche Lasse Lührs (Potsdam) noch ordentlich als 40. ins Ziel gelaufen nach 55:37 Minuten. Den Sieg sicherte sich Dorian Coninx aus Frankreich vor seinem Landsmann Raphael Montoya und Marc Austin aus Großbritannien.

„Über eine Top Ten-Platzierung freuen wir uns natürlich“, so Nachwuchs-Bundestrainer Thomas Möller im ersten Fazit. „Alle Jungs sind im Rahmen ihrer Möglichkeiten hier aufgetreten und haben vor allem tollen kämpferischen Einsatz gezeigt. Ein Extra-Lob an Jonas zum guten Ergebnis, aber auch an unseren Jüngsten Lasse Lührs, der trotz Sturz weiter gekämpft hat und mit einer guten Laufleistung kaum Zeit auf die Spitze verloren hat.“

Donnerstag, 19. Juli 2012

Triathlon Word Series in Hamburg: Eine Stadt feiert die Triathlon-Olympioniken auf Sprint-Distanz

Nicht weniger als 14 Starter aus dem Nationalkader der Deutschen Triathlon Union werden sich beim Hamburger Triathlon-Wochenende den zahlreichen deutschen Triathlonfans präsentieren. Dabei nehmen auch die sechs Olympiastarter der DTU die Gelegenheit wahr, gut zwei Wochen vor den olympischen Wettkämpfen in London ihre aktuelle Form zu testen. Über eine Sprintdistanz wollen die deutschen Athleten ein gehöriges Wort um die vorderen Platzierungen mitreden.
Freut sich als eine der beständigsten Schwimmerinnen der DTU auf ein tolles Rennen und will unter die Top Ten: Svenja Bazlen. Bild: Petko Beier - DTU 
Nach seiner langen Verletzungspause steht dabei speziell die Leistungsstärke von Olympiasieger Jan Frodeno (Saarbrücken) im Blickpunkt. „Ich bin nach dem letzten Wettkampf in Kitzbühel auch im Lauftraining gut durchgekommen und habe keine Probleme gehabt“, sieht sich der 30-Jährige auf einem guten Weg. „Es macht vor allem viel Spaß wieder mit dem Team zusammen trainieren zu können“, ergänzt er mit Blick auf die Olympiamannschaft, zu der auch Steffen Justus (Saarbrücken) und Maik Petzold (Bautzen) bei den Herren sowie Svenja Bazlen (Freiburg), Anja Dittmer (Neubrandenburg) und Anne Haug (München) zählen.

Diese ist beim „Heimrennen“ rund um den Hamburger Rathausplatz komplett am Start. Dass mit Sarah Fladung (Saarbrücken), Anja Knapp (Dettingen), Ricarda Lisk (Waiblingen) und Kathrin Müller (Freiburg) sowie Franz Loeschke, Christian Prochnow (beide Potsdam), Sebastian Rank (Rostock) und Jonathan Zipf (Saarbrücken) jeweils vier weitere Frauen und Männer der DTU in die Binnenalster springen werden, verdeutlich den hohen Stellenwert der beiden Hamburger Rennen. Entsprechend viel Arbeit kommt somit auch auf Sportdirektor Wolfgang Thiel zu.
Nach dem gelungenen Comeback beim ITU Triathlon WCS von Kitzbühel vor wenigen Wochen will Jan Frodeno in Hamburg weiter an seiner Form für Olympia arbeiten und eine gute Leistung abrufen. Bild: Petko Beier - DTU
„Wir treten hier quasi mit zwei Teams innerhalb der DTU an“, umschreibt er die besondere Konstellation, die durch die Olympischen Spiele in London Anfang August hervorgerufen wird. „Wir haben das Olympiateam am Start, für das Hamburg den Abschluss einer harten Trainingsphase bedeutet. Und wir haben die Kaderathleten am Start, die sich nun auf die WM-Serie konzentrieren können.“ Von beiden erwartet Thiel durchaus sehr gute Ergebnisse. „Die einen wollen demonstrieren, dass ihr Training in den letzten Wochen gefruchtet hat, und die anderen wollen sich von ihrer besten Seite zeigen und in der WM-Wertung punkten.“

Elfter und vermutlich letzter Start von Maik Petzold
Dies kann Svenja Bazlen nur bestätigen. „Ich freue mich auf das Rennen, weil es ein Sprint ist, und vor allem weil es Hamburg ist“, sagt die Wahlfreiburgerin. „Insofern möchte ich auch demonstrieren, dass ich topp trainiert habe und unter die besten Zehn kommen.“ Voller Vorfreude ist auch Maik Petzold, der zum mittlerweile elften Mal bei diesem Event mit dabei sein wird. „Mit einem lachenden und einem weinenden Auge werde ich den wohl letzten Start in der höchsten Triathlonliga auf deutschem Boden erleben. Für mich war und ist das Rennen in Hamburg einzigartig. Hier habe ich über ein Jahrzehnt miterlebt, wie unser Sport gewachsen ist und wir mit ihm.“ Eine Platzierung will er indes nicht vorgeben, hofft aber auf ein schnelles Rennen.

Etwas tiefer in die eigenen Erwartungen lässt sich dagegen Jonathan Zipf schauen, der zum „zweiten Team“ der DTU zählt. „Letztes Jahr ist mir in Hamburg ein neunter Platz gelungen, das will ich auf jeden Fall wiederholen. Auch die Tatsache, dass es sich um ein Sprintrennen handelt, kommt mir eigentlich sehr entgegen. Nach oben soll deshalb alles offen sein“, schmunzelt er, wird aber ob der bisher zäh verlaufenen Saison wieder ernster. „Ich möchte endlich zeigen, dass wieder mit mir zu rechnen ist.“

Das hat auch Ricarda Lisk im Blick, die zuletzt nicht ganz glücklich mit ihren internationalen Auftritten war. Das soll sich in Hamburg ändern, wo die zeitliche Nähe zu Olympia die Organisatoren dazu bewogen hat, zwei Sprintrennen absolvieren zu lassen, damit die Olympioniken ebenfalls starten können und für hochklassige Teilnehmerfelder gesorgt ist. Die Waiblingerin findet das allerdings „etwas schade“, wenngleich die Veranstalter ihre Begründung sicher gerne hören: „Da kann man die tolle Atmosphäre nur eine Stunde lang genießen.“

Genießen können diese auch die Triathlonfreunde, die nicht in Hamburg weilen. Am Samstag ist die ARD-Sportschau zwischen 18:15 und 19:45 Uhr live beim Herrenwettkampf (Start 18:26 Uhr) dabei, und am Sonntag zeigt das ZDF in der Sportreportage Ausschnitte des Damensprints (Start 16:06 Uhr).

Mittwoch, 10. August 2011

Provozierende Thesen: ITU Triathlon gähnend langweilig und Athleten jenseits der Top 20 nicht leistungsfähig?

Auf der Website des Team TBB ist ein Artikel mit provozierenden Thesen erschienen. Die wichtigsten Aussagen verdienen durchaus einer näheren Betrachtung und den Versuch einer Abgrenzung und Gewichtung für die Relevanz im Triathlon. 
Auf der Website des Team TBB wurden anonym rund acht knackige Thesen zurm Olympischen Triathlon veröffentlicht. Screenshot: Team TBB Site
Die derzeit über die verschiedenen Formate und Rennserien hinweg erfolgreichste Triathlon-Mannschaft der letzten Jahre mit Trainingsstützpunkten in Südostasien und dem schweizerischen Leysin wird von einer Doppelspitze gesteuert. Der umstrittene und von der International Triathlon Union (ITU) lebenslang geächtete australische Erfolgstrainer Brett Sutton und Triathlon-Fachhandelsyndikus Alex Bok führen die Geschicke des Teams. Es ist davon auszugehen, dass Sutton der Verfasser war, da in den einleitenden Sätzen vom "Doc" die Rede ist. Ein gebräuchlicher Spitzname für Sutton.

"Looking for clues: London calling?" erzählt aus der Ich-Perspektive über die Rückkehr eines Sportveterans (Sutton) auf ein ITU Triathlon Event. Die Olympiaqualifikation von London am vergangenen Wochenende scheint einen ernüchternden Eindruck hinterlassen zu haben, nachdem der Sutton die Anfänge des Triathlons in den 90er Jahren am Herzschlag des Sports miterleben durfte. Unstrittig ist, unabhängig von der gewählten Bildsprache, wie "Kinder empfangende Sportlerinnen",  dass sich das Rennformat weiterentwickeln muss. Zusammengefasst lässt sich der virtuelle Thesenanschlag auf acht Kernaussagen reduzieren:
  1. Die Rennstrecken werden unnötigerweise so ungünstig gelegt, dass Athleten unter Stress geraten (enge und zu frühe Wenden beim Schwimmen, statt Nutzung vorhandener Wege).
  2. Die ersten 15-20 Athleten verdienen die gebotene sportliche Bühne und sind herausragende Sportler, die in anderen Sportarten durchaus Bestehen können. Alle anderen Triathleten sind Zugeständnisse an das politische System der Nationenwertung und Qualifikationslogik.
  3. Dank der beiden britischen Gewinner wurden die wenigen Zuschauer bei zum Teil schlechtem Wetter an den Strecken davon abgehalten anderen Aktivitäten nachzugehen.
  4. Die Sportart verliert durch fehlende Initiativen auf dem Rad und taktische Geplänkel an Reiz und wird zur Städtereise, die Athleten investieren und riskieren nicht genug.
  5. Das Rennformat ist, unabhängig von der Professionalisierung der Veranstaltungen, zur Prozession geworden: Ermüdend, unaufgeregt, vorhersehbar.
  6. Die Athleten sind von den vielen (verpflichtenden) Einsätzen in der Serie ermüdet. Erfolgreiche Regeneration und Verletzungsprophylaxe sind zu entscheidenden Erfolgskriterien geworden.
  7. Das Publikum hat keinen Zugang zur Sportart, versteht sie nicht, ist gelangweilt von der Inaktivität und Initiativlosigkeit der Protagonisten.
  8. Die Sieger (Brownlee Brüder) stehen auch für 2012 schon fest [im Subtext verankert].

Analyse und Bewertung
  1. Im konkreten Fall erscheint eine enge Wende nach 300 Metern tatsächlich unnötig, wenn in die andere Richtung eine lange Gerade ausreichend Entwicklungsraum böte. Grundsätzlich ist die Leistungsdichte im Schwimmen so hoch, dass man insbesondere im Feld der Elite-Männer einen triftigen Grund haben muss, den Sprung in die ersten beiden Gruppen nicht zu schaffen. Die de facto beiden letzten Athleten von London, Jonathan Zipf (Brustmuskel) und Chris McCormack (Beinmuskulatur) laborieren beide am Renntag an Muskelverletzungen.
  2. Die sportliche Wertigkeit bei manchen nationalen Selektionswettkämpfen für die World Championship Series (WCS) und auch die WCS selbst ist im Mittel höher, als bei den Olympischen Spielen. Eine Benachteiligung starker Länder, wie Australien, Großbritannien, Frankreich oder Deutschland durch die Nationenquoten mit den damit verbundenen maximal verfügbaren Startplätzen geht mit der Chance einher, den Sport in der Welt zu etablieren. Dazu müssen Sportler rekrutiert, entwickelt und frühzeitig auf internationalem Niveau eingebunden werden.

    Ein kommunikatives Vehikel werden immer die Exoten bei Olympia sein. Gerade die sich abzeichnenden Kontraste und die komplementären Konstellationen, wenn ein kleines Land seinen  Quotenplatz mit den aktuell schnellsten Athletinnen und Athleten besetzt, sorgt für frische Noten. Die nötigen Normen muss letztlich der Dachverband festlegen, um dem eigenen Leistungsanspruch zu entsprechen.

    Wer erinnert sich nicht noch mit positiven Gedanken an das Bob-Team aus Jamaika, Eddy the Eagle auf dem Schanzentisch und die Afrikaner in der Langlaufloipe und im Schwimmbad? Auch das ist Olympia. Mitmachen, ankommen, weiterentwickeln, wiederkommen - DNF is no option.
  3. Die beiden Sieger von London 2011 waren im Vorfeld von Olympia am gleichen Ort ein Glücksfall. Sie werden die lokalen Zuschauer für den Triathlon sensibilisieren. Die Sportart ist noch immer jung und muss sich weiterentwickeln, um in allen Ländern stärker Fuß zu fassen.
  4. Der US-Amerikaner Matt Chrabot, bekannt für den ein oder anderen erfolgreichen Ausreißversuch auf dem Bike hat die Auswertung seines Wattmeßsystems vom Triathlon in London lakonisch mit einem höheren Watt-Durchschnitt in der Gruppe, als bei so manchem Triathlon mit erfolgreicher Solofahrt bewertet. Der Franzose Laurent Vidal, an einer anderen Stelle in der Radgruppe steckend berichtet von niedrigen 287 Watt im Mittel aber einer hohen Anzahl von Belastungspitzen über 500 Watt.

    Im Rennen der Frauen gab es tatsächlich eine Stallorder von vielen Teamführungen keine (Nach-) Führarbeiten auf dem Rad zu leisten. Hintergrund waren Vorgaben keine anderen Nationen kräfteschonend an die Spitze zu führen. Somit kann den besten Läuferinnen zum Durchbruch verholfen werden. Schnelles Radfahren ist zu einem gewissen Grad bis zum August 2012 erheblich leichter zu entwickeln als einen erstklassigen Laufsplit.

    Eine auf Inaktivität auf dem Rad abzielende Stallorder trägt zur Übersichtlichkeit bei. Man behält die Nationenwertung, die die maximal zulässige Anzahl von Startplätzen pro Nation festlegt, im Auge. Deutschland könnte etwa den 3. Startplatz bei den Frauen an Japan verlieren.

    Garanten für spannende Radstrecken sind fordernde Kurse und die richtige Selektion der Athleten innerhalb der Nationen, Prämien für die schnellsten Radsplits und Zwischensprints sind lediglich tiefenreinigende Kosmetik, denen gelegentlich ein Ausreißversuch nachfolgt.
  5. Die Argumente sind nicht falsch. Die hohe Leistungsdichte macht Vorentscheidungen im Schwimmen fast unmöglich. Ein vergleichbar hohes Niveau auf dem Rad stellt ein hohes Risiko für aggressiv agierende Athleten dar. Die Leistungsunterschiede im Laufen sind ein Risiko, um ermüdet vom Rad zu steigen und erfolgreich das Ziel zu erreichen. Auf der anderen Seite fordern gerade die Leistungsunterschiede der letzten Diszplin die Flucht kleinerer Gruppen schlechter Läufer und Solisten heraus.

    Das Rennformat muss sich definitv weiterentwickeln, wie auch die Entwicklung von Teamtaktiken voranschreiten wird.
  6. Diesem Argument kann zugestimmt werden. Ermüdung, Verletzung, frühzeitiger Verschleiß junger Talente und alternder Top-Scorer sind ein echtes Problem, das der Ironman Triathlon durch die 2010/2011 eingeführten Kona Pro Rankings mittlerweile in gleichem Maße teilt.
  7. Langfristig werden Änderungen im Rennformat, das Initiativen stärker belohnt, helfen. Die Herausbildung von Identifikationsfiguren, Idolen und Stars in den Mainstream-Medien muss forciert werden.

    Zwischenzeitlich müssen die Teams zwischen sportlich-finanziellen Erfolgen und cooler Show abwägen. Die Risikobereitschaft der Athleten, Trainer und Funktionäre sinkt traditionell bei zunehmendem Alter und stärkerer Etablierung einer Sportart. Dem muss bei Ausgestaltung der Formate Rechnung getragen werden.
  8. Ehre, wem Ehre gebührt. Alistair und Jonathan Brownlee sind nach Landsmann Simon Lessing in den 90er Jahren die wohl größten männlichen Talente im Olympischen Triathlon.
Meinungen dürfen vertreten werden, das ist eine herausragende Eigenschaft lebendiger Demokratie. Zu einer offenen Diskussionskultur zählt aber auch auf Seiten von Verband und Veranstaltern eine entsprechende souveräne Gelassenheit im Umgang mit Kritikern und kritischen Journalisten. Empörtheit bringt in der eigentlichen Sache, den Sport positiv zu entwickeln, nun wirklich keinen Fortschritt.



Der Text im Original:

Looking for clues: London calling?
August 9th 2011

While the doc was asked to report on what I saw in the ITU world series dress rehearsal, I must warn that that indeed can be a dangerous thing.

The doc summoned all his positivity when out and about checking the onsite happenings at the Olympic venue, marveling at the differences in infrastructure and money. Now I invested in a world cup race, from the ones I attended in the early 90s, how much has the sport progressed? I asked myself. 

The answer to that question while watching the men’s and women’s races, came over me like the grey English cloud that was hovering on Hyde Park Corner. Every 5 minutes there was a shower and it would seem to bring with it another dark reality of how far the actual race has not come. 

Oh the hype, just ask anyone with the ITU shirt on; of how super sonic their product now is, the fan fare, the boats, the pontoon, for the swim start, why did they swim the wrong way to a buoy at about 300 meters and 2 turn corners 25m apart when we had 1000 m of lake and a 100 m wide turn the other way? Oh well, back to the hype, the winding the crowd up by a German commentator, nice touch er not. It all seemed so exciting, that is til the gun went, and then, the 2 most boring sporting spectacles of the year unfolded before our very eyes. No, I cant say I was surprised, as I have taken a glimpse of some of the coverage of other races this year. 

The athletes of the first 15 to 20 are magnificent specimens now, where near 20 years ago, 5 or so could possibly make it in another sport, any of the top 20 have the ability and talent to be world class at whatever they choose, that to me was a positive. But then I saw how the insistence of the postcard swim shot of the ITU has swept away; the excitement of watching super class athletes race each other for the full 2hrs of the event. How the other 40 that should not be there, but are for the photo op and the politics, detracted from the greatness of the race itself. 

Let’s say thanks to the 2 Brits that won and saved an appalling exhibition, as being held in London, it fulfilled the script because I’m sure 1/2 the crowd would have left either going home or site seeing through the national monuments that the athletes participating on the bike seemed to be doing. 

Ohh there is Buckingham Palace, hey slow down we want to see the guards, wow look at the lion! One could be forgiven for hearing some one yell out in the pack, “Alistair, slow down and take a look,” only to hear back a faint voice trailing off down the road “nah, I’ve seen it plenty of times, you guys check it out ".

Helen Jenkins couldn’t believe her luck in the women’s race, as about 40 of which 25 owed there spot to our Felicity, digging in on the bike, jumped off together, and all looked at each other," you go, no you go, nope I got to qualify for the Olympics like in 365 days time". One of the participants could have had a baby conceived race night and still toe the start line, but I don’t want to undermine the Olympic dream with the realities of the calendar, when the realities of our sport is that, with in 2 weeks one can lose form and be out of it. 

Need examples? Who won Hamburg 3 weeks ago? and where did they finish in London? The mind boggles at the answer to that, I don’t think I saw yesterday’s winners at the Hamburg race. But let’s leave the practical out, not to have our minds wander off the real message. 

Triathlon has fought hard and long to be recognised. It now has the Olympic rings, it now has world class athletes, it has the marketing, it has the sponsors but the race itself, it doesn’t cut the mustard. The product, as the marketing men would say, just let’s the whole show down. The races are now a procession; the format is tired, unexciting, and predictable. 

The athletes are tired and the unpredictable is only who recovers best from the last plane trip and the last race. ITU you is letting itself and its athletes down by an out-dated format, a road show that is burning out its own athletes, a points format that has athletes competing with injuries, an Olympic selection criteria that has the races full of sub-standard athletes who are blocking a great sport to the public. 

While the ITU execs were up with the prawn cocktail brigade in the VIP marquee or in the stand with the participants relatives and sponsors who have to be biased, I was down with the people who don’t know of triathlon but came to give it a look at the Hyde park corner. The comments were insightful when one ears drop on the punters we should be trying to win over. 

The English sense of humour is the world's best and so I wont pass on some of the comments, but the the one that struck me and not for the first time, was male to partner, "love I'm glad we came today, as I'd hate to be fighting for a spot here to watch this crap next year. These guys are not even trying. Have a look. They’re just sitting, talking to each other”. Goodness, I'm happy to hear that, more action at Charlie’s BMX track, come on then luv lets go get an ice-cream and beat the crowd home”. 

Another said as he was leaving, "come on let’s get going" his mate said "but we don’t know who will win it” the friend replied "the pommie bastard you knob, he is the only one busting a gut". Aussies have a pretty good sense of humour too!

Quelle: http://www.teamtbb.com/?option=com_content&task=view&id=1264 

Sonntag, 7. August 2011

Neue, alte Hackordnung - Steffen Justus und Jan Frodeno mit Olympiaticket für London Triathlon. Zweites DNF für Chris McCormack in der Triathlon WCS.

Er hat die Leiter gefunden, die ihn aus einem tiefen Loch des Übertrainings und großen psychologischen Drucks hinausführen soll. Olympiasieger Jan Frodeno darf endlich aufatmen. Die Schmach als Titelverteidiger die Qualifikationshürde für die Spiele nicht zu packen bleibt ihm erspart. Mit seinem 11. Rang hat er das Ticket für den Olympischen Triathlon in London 2012 durch seine Leistung bei regnerischem Wetter und halbwegs moderaten Temperaturen rund um den Hyde Park und Buckingham Palace sichern können. 2012 muss er seinen Status lediglich durch eine gute Platzierung in einem Triathlon WCS Rennen bestätigen. 
Steffen Justus hat seine Stellung als aktuelle Nummer 1 im Kader der Deutschen Triathlon Union mit seinem 5. Rang in London zurückholen können. Photo: Delly Carr/ITU Media
Es waren jedoch noch nicht die ganz großen Frodissimo-Spiele, die Peak-Performance bei einem absoluten One-Day-Highlight, an dem es wirklich zählt. Dazu war für den erklärten Saisonhöhepunkt sicherlich auch das Wetter nicht optimal auf den kälteempfindlichen, ehemaligen Rettungsschwimmer aus Südafrika zugeschnitten. Beeindruckend jedoch seine wiedererlangte Stärke und Frische im Schwimmen, wo er das Tempo von der Spitze weg beliebig diktierte, jedoch auf dem Rad und beim Laufen einige Plätze verlor. Deutlich besser kam auf Rang 5 Steffen Justus als aktuelle Nummer 1 der Deutschen Triathlon Union mit dem Rennen zurecht. Der ehemalige Läufer bestätigte seinen Titel als Vize-Weltmeister aus dem Vorjahr nach überstandener Virusinfektion mit einer sauberen Punktlandung in London.

Olympiasieger Jan Frodeno (Archivbild Hamburg 2011) hat den wichtigsten Schritt für eine erfolgreiche Titelverteidigung vollzogen. Schon bald werden die verbleibenden 365 Tage des Jahres einem einzigen Ziel untergeordnet. Photo: Delly Carr/ITU Media
Denkbar knapp, bis auf 4 Sekunden an Frodeno saugte sich Maik Petzold auf den letzten Kilometern heran. Formal erfüllt auch sein 12. Rang die Platzierungskriterien. Allerdings wurden in London nur zwei direkte Tickets durch die DTU vergeben. Der Bautzener muss sich, analog zum Selektionsprozess der Spiele von Beijing weiter motivieren, für das Selektionsrennen im Frühjahr 2012 vorbereiten und darf den Fokus nicht verlieren. Bereits einmal, 2008, verlor er überraschend das Ticket an Außenseiter Christian Prochnow. Dieses Déjà vu-Erlebnis der besonders schlimmen Art mit einem vielleicht wieder besseren Ende für die Youngster Sebastian, Rank, den verletzten Jonathan Zipf, Prochnow oder gar dem erfahrenen Ex-Weltmeister Daniel Unger gilt es für den Routinier Petzold zu vermeiden. Noch hat sich die alte Hackordnung innerhalb der DTU behaupten können -  international geben die Youngster, allen voran die Brownlees bereits den Ton an.
Maik Petzold (links) führte die Verfolger in die zweite Wechselzone. Für das goldene Ticket fehlten  im Ziel ganze 4 Sekunden. Photo: Delly Carr/ITU Media
Vorne, in der absoluten Weltspitze, ging in London der Punk zwischen dem späteren Podium Alistair Brownlee, Alexander Brukhankov und Jonathan Brownlee im wahrsten Sinne des Wortes ab. Das Feld der Weltelite ließ zu, dass der haushohe Favorit Brownlee beim Heimrennen eine erfolgreiche Attacke auf dem Rad lancieren konnte und lediglich Javier Gomez und sein Bruder Jonathan konnten aus dem Feld der Verfolger einen Rückstand von 1:18 Minuten minimal über den abschließenden Lauf verkürzen, um zu den Podiumplatzierungen aufzuschließen.

Nicht nur virtuell kaum zu schlagen: Alistair Brownlee kontrollierte zunächst mit seinem Bruder Jonathan das Feld, bevor er einen erfolgreichen Fluchtversuch lancierte. Photo: Delly Carr/ITU Media
Die Generalprobe von London war ein gutes Beispiel, wie man es nicht machen sollte und wohl auch nicht wird, um die Brownlee Brüder am Doppelerfolg 2012 zu hindern. Die Frauenteams glänzten durch Inaktivität in der Führungsgruppe aufgrund diverser Stallordern und verhinderten so nicht den Zusammenschluss der beiden großen Gruppen. Etliche Männer hingegen vertingelten in der Verfolgergruppe ihre Chancen auf das frühzeitige Ticket und müssen sich weiterhin mächtig strecken.

2012 gilt im August 2012 das Augenmerk der qualifizierten Triathletinnen und Triathleten dem Edelmetall am violetten Bande. Photo: IOC
Einen empfindlichen Dämpfer erhielten die Ambitionen von Chris McCormack, der nach seinem Serieneinstand in Kitzbühel und solidem Rennen in Hamburg ein zweites DNF in der WCS in seine Palmarès eintragen muss. Eine Muskelverletzung machte ihm erneut im Vorfeld zu schaffen. Macca wird es schwer haben  vom australischen Verband für das Serienfinale in China oder andere WCS Triathlons nominiert zu werden und weitere erfolgreiche Schritte in der Verfolgung seines Traums von Olympia zurückzulegen. Offiziell hat er von einem Start beim Ironman Hawaii bereits im Frühjahr abgesehen - ein schwüler subtropischer Tag im Oktober wird es zeigen...